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Die Rummelsberger
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Diakoninnengemeinschaft

"Netzspinnerin"

Warum ich mich jederzeit wieder entscheiden würde...

Mein Name ist Stephanie Harkort (34), verheiratet und Mutter einer Tochter (8) und eines Sohnes (6). Seit 1998 bin ich Mitglied der Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg und immer wieder neu dankbar darüber diese Entscheidung getroffen zu haben. (mehr)

Diakoninnengemeinschaft

Die Diakoninnengemeinschaft ist eine geistliche Dienstgemeinschaft, in der Frauen den christlichen Glauben und soziales Engagement miteinander teilen. Die Gemeinschaft ist ihnen in allen Lebenslagen und im Dienst Stärkung und Wegbegleitung.

Schon 1982 wurde die Diakoninnengemeinschaft gegründet, nachdem bereits 11 Jahre lang Gastschülerinnen mit den Jungbrüdern zusammen die Ausbildung machen durften, jedoch keine Möglichkeit hatten, als Diakonin eingesegnet zu werden. 1984 wurden die ersten Diakoninnen eingesegnet und seit 1995 hat die Diakonin die Rechtssicherheit im Kirchengesetz. Seit 2001 werden die Diakoninnen ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis übernommen.

Die Diakoninnengemeinschaft ist eine wachsende Gemeinschaft, zu der immer mehr Frauen in verschiedenen Lebensphasen und –situationen gehören. Die Frauen der Gemeinschaft finden in ihr eine geistliche Heimat, die sie auch nach der Ausbildungszeit dauerhaft miteinander verbindet.

Während der Ausbildung wohnen die Frauen der Diakoninnengemeinschaft gemeinsam in Gemeinschaftshäusern in Rummelsberg und Nürnberg. Nach der Einsegnung werden sie bayernweit in ihren Dienst versendet. In den einzelnen Regionen sind die Diakoninnen in Regionalgruppen organisiert. In diesem Rahmen können die Frauen regelmäßig zusammen kommen und sich über gemeinschaftliche, berufspolitische und persönliche Themen austauschen, sowie gemeinsam Andacht feiern. Einmal im Jahr kommen alle Diakoninnen in Rummelsberg zusammen, um auf der Vollversammlung Informationen auszutauschen, diakonische, berufspolitische und gemeinschaftliche Themen zu diskutieren und Gottesdienst zu feiern. Auch die Einsegnung findet im Rahmen dieses Wochenendes statt. Natürlich ist die Vollversammlung auch ein Fest der Begegnung, bei dem sich Diakoninnen wieder sehen, die sich durch unterschiedliche Einsatzorte und Lebenssituationen selten treffen.

Die Diakoninnengemeinschaft ist demokratisch organisiert. Die Vollversammlung ist ihr höchster Souverän. Hier werden wichtige Entscheidungen vorbereitet, diskutiert und abgestimmt. Der Vertrauensrat vertritt die Anliegen der Vollversammlung im laufenden Jahr und berichtet ihr regelmäßig.

Derzeit ist ca. die Hälfte der nahezu 300 Diakoninnen im aktiven Dienst. Ein Viertel der Frauen ist derzeit in Elternzeit und ein Viertel ist noch in der Ausbildung.

"Mannschaftsspielerin"

Hallo, ich heiße Lisanna Täschlein und bin 20 Jahre alt. Zurzeit befinde ich mich in der zweiten Studienphase mit der Fachausbildung Erzieher. Stelle dir einmal vor, du willst ein Gericht kochen und die entscheidende Zutat fehlt dir. Was machst du? Hier in Rummelsberg ist das kein Problem. Denn bei so vielen Frauen, mit denen ich zusammen wohne, kann immer und bei allem ausgeholfen werden. Dies beruht natürlich auf Gegenseitigkeit und so...  (mehr)